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Bayerischer Mittelstandspreis für emz-Hanauer aus Nabburg

Top-Unternehmen des bayerischen Mittelstands werden in München feierlich geehrt. Darunter befindet sich auch emz-Hanauer aus Nabburg.

Image Rights: EWIF e.V. / Alexander von Spreti, München

Vor wenigen Tagen wurde im Münchner Künstlerhaus zum 15. Mal der Bayerische Mittelstandspreis verliehen. Ausgezeichnet werden Familienunternehmen, die herausragende Leistungen erbracht haben und nicht nur in ihrer unmittelbaren Region, sondern auch darüber hinaus eine Stütze für Wirtschaft und Gesellschaft darstellen. Die Schirmherrschaft übernahmen Landtagspräsidentin Ilse Aigner, die ein Grußwort an alle Finalisten richtete, und der Staatsminister für Wirtschaft, Hubert Aiwanger, der durch Staatssekretär Tobias Gotthardt vertreten wurde. 130 Unternehmen hatten sich 2024 für den Preis beworben. Die Jury, bestehend aus Vertretern der Wirtschaft, Verbänden und Hochschulen, wählte 15 Finalisten aus, von denen schließlich acht Unternehmen ausgezeichnet wurden.

Unter den Preisträgern befand sich auch das Nabburger Unternehmen emz-Hanauer, ein weltweit erfolgreicher Hersteller von Komponenten und Systemen für Hausgeräte sowie zukunftsweisenden Innovationen im modernen Abfallmanagement. In seiner Ansprache betonte Staatssekretär Gotthardt die Bedeutung des Mittelstandes für den Wirtschaftsstandort Bayern und Deutschland. Der Mittelstand schafft die meisten Arbeitsplätze im Land, steht für viele bahnbrechende Innovationen und zeichnet sich durch regionale Verwurzelung und nachhaltiges Denken aus.

Diese Werte verkörpert auch emz-Hanauer mit seiner 75-jährigen Firmengeschichte, wie aus einer Pressemitteilung des Unternehmens hervorgeht. Die beeindruckende Erfolgsgeschichte des Unternehmens lässt sich mit "Aus der Oberpfalz in die Welt" umschreiben. Aus bescheidenen Anfängen in der Nachkriegszeit entwickelte sich das familiengeführte Unternehmen über drei Generationen hinweg zu einem globalen Akteur in den Bereichen Hausgeräte und Umwelttechnik. Im vergangenen Geschäftsjahr erzielte emz einen Umsatz von über 200 Millionen Euro. Das Unternehmen betreibt zwei Standorte in Deutschland und vier weitere in Tschechien, Mexiko, China und Rumänien. Trotz seiner weltweiten Präsenz bleibt emz-Hanauer fest in der Oberpfalz verwurzelt und ist mit über 400 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber in der Region. Geschäftsführer Thomas Hanauer äußerte sich erfreut über die "Anerkennung unserer Anstrengungen und unseren Beitrag auch für die Region. Unser Team im Unternehmen leistet Großes und wir reden manchmal zu wenig darüber." Gemeinsam mit Andreas Weidmüller nahm er den Preis mit großer Freude entgegen. Auch der frühere Geschäftsführer Ernst Hanauer und seine Frau Gerdi waren bei der Verleihung anwesend.