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emz-Hanauer engagiert sich beim Umweltpakt Bayern

Ende 2021 erhielt das Unternehmen emz-Hanauer zum 4. Mal die Urkunde zum Umweltpakt Bayern. Thomas Ebeling überreichte sie in den Räumen des Unternehmens in Nabburg an Geschäftsführer Thomas Hanauer.

Mit dabei waren auch Martin Jörg als Verantwortlicher für die Managementsysteme bei emz und die Fachverantwortliche Maria Linke.

 

Seit 1995 gibt es den Umweltpakt Bayern. Insgesamt 1560 Unternehmen und Handwerksbetriebe haben sich in einer Vereinbarung mit dem Bayerischen Staat verpflichtet, über die gesetzlichen Forderungen hinaus, Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen anzupacken.

Emz-Hanauer ist seit 2005 dabei. Schon Ende der 90ger Jahre hat sich das Nabburger Unternehmen der Energie- und Ressourceneinsparung verschrieben. Inzwischen gibt es einen Strauß von Maßnahmen und Projekten bei emz zu Umwelt und Nachhaltigkeit. Das reicht vom Thema CO²-Fußabdruck bis hin zur Vermeidung von Plastik im Unternehmen und im täglichen Leben draußen. Auch an externen Projekten beteiligt sich emz. In diesem Jahr an der Erstellung eines maßgeschneiderten Werkzeugs für das Management von Umweltrisiken in Unternehmen.

Abgearbeitet werden die Themen von internen Arbeitsgruppen, z.T. auch mit Unterstützung externer Berater oder über die Vergabe von Bachelor- und Masterarbeiten zu umweltrelevanten Themen wie die "Vermeidung von Kunststoffabfall im Spritzgussprozess" oder die "Abwärmenutzung zum Betreiben von Kältemaschinen". 2019 wurde das Team Umwelt gegründet, das jede Art von Nachhaltigkeitsthemen im Unternehmen aufgreift und sich um die Umsetzung kümmert. Einsparungsprojekte wie der Bau einer Photovoltaikanlage, der Ersatz elektrischer Anlagen, der Austausch alter Leuchtmittel, die Anschaffung eines E-Autos und der Ersatz der Einwegbecher am Kaffeeautomaten durch Porzellantassen sind Beispiele umgesetzter Initiativen. 2021 ist emz der ostbayerischen Nachhaltigkeitsinitiative OHA! beigetreten, die sich zum Ziel gesetzt hat, den CO²-Ausstoß in der Region nachhaltig zu verringern.

17% des Energiebedarfes wird bei emz inzwischen mit eigenen Photovoltaikanlagen erzeugt. Jährlich werden außerdem 5-8% Energie durch intelligentere Lösungen eingespart. In den letzten 10 Jahren hat emz u.a. auch die Menge von Metallabfällen halbiert.

Geschäftsführer Thomas Hanauer erläuterte den Weg von emz zu nachhaltigem Wirtschaften. Von singulären Energieeinsparprojekten hin zu einem ganzheitlichen Nachhaltigkeitskonzept. Er betonte, dass auch die Kunden des Nabburger Zulieferers, großen Teils bekannte Hausgerätehersteller wie BSH, Elektrolux, Samsung oder Whirlpool intensiv an diesen Themen arbeiten. Für ihn ist der Umweltpakt sichtbares Zeichen für das Umweltengagement von emz, das weit über die gesetzlichen Vorgaben hinausgeht. Ein wichtiges Signal in „einem Jahr, in dem wir Auszeichnungen geradezu sammeln und auf das wirtschaftlich erfolgreichste Jahr der Firmengeschichte zurückblicken können“. 2023 wird das Unternehmen 75 Jahre alt, „auch ein Zeichen für nachhaltiges Wirtschaften“, so Thomas Hanauer.

Emz will auch in Zukunft wachsen und erweitert seine Kapazitäten derzeit weltweit an allen Standorten. Nabburg als unverändert wichtiger Standort und Hauptsitz soll in den nächsten Jahren einen modernen Erweiterungsbau erhalten. 

Andrea Barth