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Neuer Produktionsstandort in Rumänien als 3. Standort in der EU

emz - Hanauer mit Hauptsitz in Nabburg wächst innerhalb der EU. Geplant ist ein zusätzlicher Fertigungsstandort in Rumänien. Schon in einem Jahr soll die Produktion aufgenommen werden.

Das geplante Grundstück liegt in Resita in der Nähe von Timi?oara im westlichen Teil Rumäniens. Resita ist eine Stadt am Fuße der Banater Bergen mit ca. 80.000 Einwohnern und einer sehr langen Industrietradition.

emz baut dort selbst und sieht das Invest als langfristige Anlage. Es geht darum, neben dem deutschen und dem tschechischen Standort eine weitere Fertigung in der EU aufzubauen, um das Unternehmenswachstum zu bewältigen. „Über 30 Prozent ist emz allein im letzten Geschäftsjahr gewachsen. Deshalb müssen wir uns erweitern.“, so Operations-Leiter Veit Schmucker, der zugleich das Ansiedlungsprojekt leitet. Mit zunächst 50 bis 100 Beschäftigten startet die Fertigung in Resita im Herbst 2022.

Eine rumänische Tochterfirma ist bereits gegründet und eingetragen, nun laufen die Planungen auf Hochtouren. Während mehrerer Vor-Ort-Besuche konnten wir schon umfangreiche Kontakte knüpfen: Angefangen vom Bürgermeister, über die Baubehörden und ausführende Firmen, bis zur lokalen Universität und anderen Unternehmern.

Wichtig ist uns, dass an den anderen emz-Standorten durch die zusätzliche Produktionsstätte keine Arbeitsplätze verloren gehen. Im Gegenteil: Wir bauen an allen Standorten weltweit Personal auf und investieren momentan in alle Werke, auch in Deutschland.
Auslöser der Überlegungen einen dritten EU-Standort zu bauen, war vielmehr der massive Fachkräftemangel in Tschechien, der einem weiteren Wachstum dort Grenzen setzt.
Der rumänische Arbeitsmarkt ist groß genug, um für Jahre die notwendigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden. Die neue Niederlassung soll in der Endausbaustufe bis zu 500 Mitarbeiter/innen beschäftigen und wird im Schwerpunkt für den europäischen Markt produzieren. Das folgt unserer Firmenphilosophie „local for local“, das heißt immer im entsprechenden Absatzmarkt selbst zu fertigen.

Hinzu kommt eine sehr gute Schul- und Studienlandschaft, sodass wir dort auch selbst im Bereich der Ausbildung tätig sein können. Eine Win-Win-Situation für beide Seiten, die die Verantwortlichen vor Ort freut. Rumänische Arbeitnehmer/innen finden so gut bezahlte Jobs zu Hause und müssen nicht nach Westeuropa auswandern – oder können gar in die Heimat zurückkehren.